"Piratenpartei ist Kunstprodukt" – Ja, wir sind ein Kunstprodukt!

"Piratenpartei ist Kunstprodukt" – Ja, wir sind ein Kunstprodukt!

Auf die von der Thüringer Allgemeine aufgeworfene Frage, ob die Piratenpartei 2012 eine neue politische Kraft wird, gibt sich Frank Ettrich, Soziologe an der Universität Erfurt, erstaunlich uninformiert. »Die Piratenpartei wird die große Enttäuschung des Jahres 2012 sein. Sie ist ein Kunstprodukt ohne substanzielle Programmatik.«
Kunstprodukte zeichnen sich dadurch aus, dass mit ihnen Vorgefundenes weiterentwickelt und der Status Quo nicht passiv übernommen wird. »Diese Umformung ist in unserer politischen Landschaft dringend erforderlich, will man eine starke und bürgernahe Demokratie erschaffen. Insofern sehen wir uns tatsächlich als einer Art Kunstprodukt« so Bernd Schreiner, Landesvorsitzender der PIRATEN Thüringen. »Zudem erleben wir momentan einen massiven Mitgliederzulauf, wobei wir versuchen, alle Neumitglieder sofort in unsere Strukturen einzubinden, beispielsweise indem wir keine Delegierten- sondern Mitgliederversammlungen abhalten.« Auch in diesem Sinne, so Schreiner, »sind wir ein Kunstprodukt«. Schafften die Piraten es doch, vor Monatsfrist auf dem Bundesparteitag in Offenbach trotz des großen Ansturms von 1.400 Piraten und etwa 200 Journalisten kontrovers aber zielstrebig am Programm der Piratenpartei zu arbeiten. Keine leichte Kunst.
 

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PIRATEN Thüringen


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