Filterprogramme: Jugendschutz oder Zensur durch Lobbyismus?

Filterprogramme: Jugendschutz oder Zensur durch Lobbyismus?

Die  Nutzung von Filterprogrammen unter dem Deckmantel des Jugendschutzes  steht schon seit mehreren Jahren im Mittelpunkt der Kritik.
So  wurde die Filtersoftware des Vereins „Jusprog e.V“, welcher durch  namenhafte Firmen wie Electronic Arts, Freenet, Beate Uhse, Bild.de und  die Deutsche Telekom AG unterstützt wird, vor kurzem offiziell als  Schutzsoftware von der Kommission für Jugendmedienschutz der  Landesmedienanstalten (KJM) anerkannt. [1] Dabei erfüllt die Software  nur unter Auflagen die Anforderungen des stark umstrittenen §11 des  Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV). Momentan berichtet u.a. ZEIT  ONLINE [2], dass die Software auch bekannte politische Websites und  Blogs, wie die Website der linken Tageszeitung Neues Deutschland, die Whistleblowing-Plattform Wikileaks und das Tech-Blog BoingBoing blockiert.

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PIRATEN Thüringen


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